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Auswanderung - warum, weshalb, wieso und wohin

Die ältesten, nachweisbaren Namensfunde belegen, dass die Familie ursprünglich in Ostpreussen in den Städten und Dörfern rund um Graudenz, Preussisch-Stargard und Marienburg ansässig waren. Von mir gefundene Orte sind:

Langenau Freystadt (1766)

Wollenthal, Ossiek, Preußisch Stargard (1772/73)

Wernersdorff, Amt Marienburg (1772/73)

Stuhmsdorf, Stuhm (1772/73)

Stuhm, Stuhm (1772/73)

 
Von hier aus setzten dann die Wanderungsbewegungen im 18. und 19. Jahrhundert ein. Ein Teil der Familien zog Richtung Westen, ein anderer Teil Richtung Süden. Ein weiterer Teil muss vor Ort geblieben sein, da der Name heute noch in Polen in dieser Gegend auftaucht.
 
Der Grund der Wanderungsbewegung ist meiner Meinung nach ziemlich eindeutig - Armut, Perspektivlosigkeit und wachsender politischer Druck.
 
Der Teil der Familien, der Richtung Süden zog, siedelte sich im Oberschlesien an. Dort gab es zu der Zeit ein Zentrum des Kohleabbaus und das auch noch rund um den Ort Zgoda. Eine Familie Sgoda in meiner näheren Umgebung (Vaihingen an der Enz) kommt aus diesem Gebiet.
 
Der Teil der Familien, der Richtung Westen zog, ........
Nur drei Geschlechterfolgen können wir durch die mündliche Überlieferung erfassen, sechs weitere lernen wir aus den Kirchenbüchern kennen, über fünf ältere geben uns die noch erhaltenen Grundbücher Auskunft. So werden längst vergessene Voreltern wieder lebendig. Kreuze und Leichensteine sind längst verschwunden, jede Spur ihres Daseins scheint verwischt zu sein. Ist aber wirklich nur ihr Name in den Kirchen- u. Grundbüchern erhalten geblieben? Nein! Ihr Sein und Wesen lebt noch in den Enkeln und Urenkeln weiter, denn: Wir alle sind nicht wir, sondern hängen mit unserem Sein und Tun von denen ab, die vor uns waren.
(Unbekannt)
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