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Die heutige Verteilung der Zgoda - Sgoda - Sgodda - Zgodda in Deutschland (Stand 2002)

 deutschland


Ich bitte um Nachsicht, dass lebende und nach 1900 geborene Personen hier nur bedingt aufgeführt werden (Datenschutz). Wer an diesen Personen Interesse hat, kann sich ja direkt mit mir in Verbindung setzen.

 Die Karte "Heutige Verteilung in Deutschland" beruht auf den Daten einer Telefon-CD von 2002.
Darauf befinden sich:

26 Einträge mit dem Namen "Zgoda"
8 Einträge mit dem Namen "Sgoda"
60 Einträge mit dem Namen "Sgodda"
29 Einträge mit dem Namen "Zgodda"

Allerdings wird es im heutigen Deutschland noch wesentlich mehr lebende Personen geben.
Ehefrauen, die ihren Geburtsnamen nicht beibehalten haben, Geheimnummern und auch Personen ohne Telefon.


Die Verteilung der Zgoda in Amerika (Stand ca. 2002)

 amerika

 

Die meisten Menschen mit dem Namen Zgoda leben heute in Nordamerika in der Umgebung von Buffalo, NY.

Ich habe oberhalb eine etwas ältere Karte (Stand 2000) eingebunden, die diese Verteilung grafisch darstellt (Danke an www.labo.net)

Unter dem Menüpunkt Erzählungen findet Ihr eine Liste der Emigranten, die ich bisher bei verschiedenen Quellen gefunden habe.


Warum leben die meisten Zgoda heute in Amerika?

Der Grund dafür lässt sich meiner Meinung nach recht einfach herleiten: Armut und Perspektivlosigkeit in Ostpreussen waren wohl der Hauptgrund für die Auswanderung. Nachdem sich die Zgoda's um 1850, aber auch bereits vorher und noch danach von Osteuropa in Richtung Westen bzw. Süden aufmachten, lässt sich der Weg ziemlich eindeutig nachvollziehen. Die nach Süden Wandernden ließen sich in Oberschlesien nieder und verließen erst viel später dieses Gebiet wieder Richtung Westen, wobei sie aber dann in Deutschland blieben und sich hier niederließen.
Der andere Teil machte sich auf den Weg direkt nach Westen, wobei zu vermuten ist, dass einzelne Familien, aus welchen Gründen auch immer, diese Wanderung abbrachen. Nur so lässt sich erklären, dass es Einzelfunde in Posen und Berlin zu verzeichnen gibt. Die Majorität strebte aber weiter westwärts und verlor wohl noch einige Familien im Ruhrgebiet, das zu der Zeit dringend Arbeitskräfte in der Schwerindustrie suchte. Darunter auch meine eigene Familie, die sich bei Krupp in Essen verdingte.
Der Rest suchte die Häfen, die eine Ausschiffung nach Amerika anboten, auf. Das waren zu der Zeit Hamburg, Bremen in Deutschland und Cherbourg in Frankreich.
Da es auch in Frankreich Zgoda's gibt, liegt auch hier wieder die Vermutung nahe, dass nicht alle Zgoda's auch ein Schiff bestiegen haben.

Südamerika

Auch in Süd-Amerika gibt es Nachkommen der Zgoda's. Hauptsächlich in Brasilien und dort in der Gegend von Sao Paulo. Ob diese Zgoda's von Nord-Amerika oder ebenfalls von Europa dorthin emigriert sind, habe ich bisher noch nicht feststellen können.

Einen Stammbaum brauchen vor allem Leute, die selbst nichts geleistet haben.
(Louis L'Amour, amerikanischer Schriftsteller, 1908 bis 1988)
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