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Auswanderungen prägen das Bild unserer Familien

auswandererAuswanderungen prägen das Bild unserer Familie ab Beginn meiner Recherchen. Sei es bereits im 15. Jahrhundert über recht kurze Entfernungen oder dann massiv im 19. Jahrhundert der Weg in die "gelobten Länder". Und damit ist nicht nur Amerika gemeint, sondern auch die wirtschaftlichen Zentren in Westeuropa (z.B. das Ruhrgebiet) oder in Oberschlesien.

Die ältesten Namensfunde belegen, dass die Familien ursprünglich in Ostpreussen in den Städten und Dörfern rund um Preussisch-Stargard, Graudenz und Marienburg ansässig waren. Von mir gefundene Orte sind:

  • Langenau Freystadt (1766)
  • Wollenthal, Ossiek, Preußisch Stargard (1772/73)
  • Wernersdorff, Amt Marienburg (1772/73)
  • Stuhmsdorf, Stuhm (1772/73)
  • Stuhm, Stuhm (1772/73)

  • Karte dieser ersten Funde im Kontributionskataster von 1772/73

  • karte-erste-funde 20131001 1782813798
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Darüberhinaus lassen meine Funde in Bevölkerung und Siedlung im ordensstaatlichen und herzoglichen Preussen im Gebiet der "Grossen Wildnis" bis 1568 vermuten, dass diese Annahme auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Speziell wenn man sich die Ähnlichkeit der Namen vor Augen hält.

Alle anderen Funde sind örtlich und auch zeitlich später anzusiedeln und lassen daher vorerst nur den Rückschluss zu, dass die obige Annahme, zumindest derzeit noch, richtig ist.

Die heutige Verteilung der Zgoda - Sgoda - Sgodda - Zgodda in Deutschland (Stand 2002)

 deutschland


Ich bitte um Nachsicht, dass lebende und nach 1900 geborene Personen hier nur bedingt aufgeführt werden (Datenschutz). Wer an diesen Personen Interesse hat, kann sich ja direkt mit mir in Verbindung setzen.

 Die Karte "Heutige Verteilung in Deutschland" beruht auf den Daten einer Telefon-CD von 2002.
Darauf befinden sich:

26 Einträge mit dem Namen "Zgoda"
8 Einträge mit dem Namen "Sgoda"
60 Einträge mit dem Namen "Sgodda"
29 Einträge mit dem Namen "Zgodda"

Allerdings wird es im heutigen Deutschland noch wesentlich mehr lebende Personen geben.
Ehefrauen, die ihren Geburtsnamen nicht beibehalten haben, Geheimnummern und auch Personen ohne Telefon.


Die Verteilung der Zgoda in Amerika (Stand ca. 2002)

 amerika

 

Die meisten Menschen mit dem Namen Zgoda leben heute in Nordamerika in der Umgebung von Buffalo, NY.

Ich habe oberhalb eine etwas ältere Karte (Stand 2000) eingebunden, die diese Verteilung grafisch darstellt (Danke an www.labo.net)

Unter dem Menüpunkt Erzählungen findet Ihr eine Liste der Emigranten, die ich bisher bei verschiedenen Quellen gefunden habe.


Warum leben die meisten Zgoda heute in Amerika?

Der Grund dafür lässt sich meiner Meinung nach recht einfach herleiten: Armut und Perspektivlosigkeit in Ostpreussen waren wohl der Hauptgrund für die Auswanderung. Nachdem sich die Zgoda's um 1850, aber auch bereits vorher und noch danach von Osteuropa in Richtung Westen bzw. Süden aufmachten, lässt sich der Weg ziemlich eindeutig nachvollziehen. Die nach Süden Wandernden ließen sich in Oberschlesien nieder und verließen erst viel später dieses Gebiet wieder Richtung Westen, wobei sie aber dann in Deutschland blieben und sich hier niederließen.
Der andere Teil machte sich auf den Weg direkt nach Westen, wobei zu vermuten ist, dass einzelne Familien, aus welchen Gründen auch immer, diese Wanderung abbrachen. Nur so lässt sich erklären, dass es Einzelfunde in Posen und Berlin zu verzeichnen gibt. Die Majorität strebte aber weiter westwärts und verlor wohl noch einige Familien im Ruhrgebiet, das zu der Zeit dringend Arbeitskräfte in der Schwerindustrie suchte. Darunter auch meine eigene Familie, die sich bei Krupp in Essen verdingte.
Der Rest suchte die Häfen, die eine Ausschiffung nach Amerika anboten, auf. Das waren zu der Zeit Hamburg, Bremen in Deutschland und Cherbourg in Frankreich.
Da es auch in Frankreich Zgoda's gibt, liegt auch hier wieder die Vermutung nahe, dass nicht alle Zgoda's auch ein Schiff bestiegen haben.

Südamerika

Auch in Süd-Amerika gibt es Nachkommen der Zgoda's. Hauptsächlich in Brasilien und dort in der Gegend von Sao Paulo. Ob diese Zgoda's von Nord-Amerika oder ebenfalls von Europa dorthin emigriert sind, habe ich bisher noch nicht feststellen können.

Auswanderung - warum, weshalb, wieso und wohin

Die ältesten, nachweisbaren Namensfunde belegen, dass die Familie ursprünglich in Ostpreussen in den Städten und Dörfern rund um Graudenz, Preussisch-Stargard und Marienburg ansässig waren. Von mir gefundene Orte sind:

Langenau Freystadt (1766)

Wollenthal, Ossiek, Preußisch Stargard (1772/73)

Wernersdorff, Amt Marienburg (1772/73)

Stuhmsdorf, Stuhm (1772/73)

Stuhm, Stuhm (1772/73)

 
Von hier aus setzten dann die Wanderungsbewegungen im 18. und 19. Jahrhundert ein. Ein Teil der Familien zog Richtung Westen, ein anderer Teil Richtung Süden. Ein weiterer Teil muss vor Ort geblieben sein, da der Name heute noch in Polen in dieser Gegend auftaucht.
 
Der Grund der Wanderungsbewegung ist meiner Meinung nach ziemlich eindeutig - Armut, Perspektivlosigkeit und wachsender politischer Druck.
 
Der Teil der Familien, der Richtung Süden zog, siedelte sich im Oberschlesien an. Dort gab es zu der Zeit ein Zentrum des Kohleabbaus und das auch noch rund um den Ort Zgoda. Eine Familie Sgoda in meiner näheren Umgebung (Vaihingen an der Enz) kommt aus diesem Gebiet.
 
Der Teil der Familien, der Richtung Westen zog, ........

Amerika

Das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" ist seit dem 19. Jahrhundert Hoffnung und Ziel deutscher Emigranten.

20 Prozent der US-Einwohner geben heute an, Nachfahren jener fast sechs Millionen deutscher Einwanderer zu sein, die im 19. Jahrhundert nach Nordamerika aufbrachen.
Nicht nur an Ortsnamen wie Hamburg, Berlin und Hannover ist erkennbar, dass die deutschen Einwanderer die amerikanische Geschichte nachhaltig geprägt haben. Denn vieles, was uns typisch amerikanisch erscheint, lässt sich auf den Einfluss der eingewanderten Deutschen zurückführen, wie etwa Heinz Ketchup, die Jeans von Levi Strauss, die Boing oder Santa Claus.

Warum leben die meisten Zgoda heute in Amerika?

Der Grund dafür lässt sich meiner Meinung nach recht einfach herleiten: Armut und Perspektivlosigkeit in Ostpreussen waren wohl der Hauptgrund für die Auswanderung. Nachdem sich die Zgoda's um 1850, aber auch bereits vorher und noch danach von Osteuropa in Richtung Westen bzw. Süden aufmachten, lässt sich der Weg ziemlich eindeutig nachvollziehen. Die nach Süden Wandernden liessen sich in Oberschlesien nieder und verliessen erst viel später dieses Gebiet wieder Richtung Westen, wobei sie aber dann in Deutschland blieben und sich hier niederliessen.
Der andere Teil machte sich auf den Weg direkt nach Westen, wobei zu vermuten ist, dass einzelne Familien, aus welchen Gründen auch immer, diese Wanderung abbrachen. Nur so lässt sich erklären, dass es Einzelfunde in Posen und Berlin zu verzeichnen gibt. Die Majorität strebte aber weiter westwärts und verlor wohl noch einige Familien im Ruhrgebiet, das zu der Zeit dringend Arbeitskräfte in der Schwerindustrie suchte. Darunter auch meine eigene Familie, die sich bei Krupp in Essen verdingte.
Der Rest suchte die Häfen, die eine Ausschiffung nach Amerika anboten, auf. Das waren zu der Zeit Hamburg, Bremen in Deutschland und Cherbourg in Frankreich.
Da es auch in Frankreich Zgoda's gibt, liegt auch hier wieder die Vermutung nahe, dass nicht alle Zgoda's auch ein Schiff bestiegen haben.

Südamerika

Auch in Süd-Amerika gibt es Nachkommen der Zgoda's. Hauptsächlich in Brasilien und dort in der Gegend von Sao Paulo. Ob diese Zgoda's von Nord-Amerika oder ebenfalls von Europa dorthin emigriert sind, habe ich bisher noch nicht feststellen können.

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